GRUNDLAGEN DER FARBBERATUNG

F A R B
B E R A T U N G S
S Y S T E M E


Ein Blick über den Tellerrand...
Die hier vorgestellten gängigen und am weitesten verbreiteten Grundlagen der Farbberatung am Menschen stellen nur einen kleinen Auszug der tatsächlichen Vielfalt vor, die weltweit existiert!
Die bewusst knapp gehaltenen Beschreibungen sind als Kurzinformation gedacht. Historische und regionale Hintergründe, Methoden der Farbberatung oder Details aus der Beratungspraxis werden nicht erläutert.
Farbberatungsangebote, die zusätzlich Chakren- oder weitere Farbquellen hinzuziehen oder farbtherapeutisch arbeiten, werden hier nicht aufgeführt.
Ziel dieser Übersicht in Stichworten ist auch der Blick über den Tellerrand auf die Farbberatungswurzeln, nach denen BeratungskollegInnen arbeiten.
InteressentInnen an einer Beratung oder Ausbildung finden vielleicht schon nach der Begegnung mit den verschiedenen Möglichkeiten heraus, in welcher Richtung sie sich selbst weiter orientieren möchten.

Eine BeraterIn, die in ihrem Farbsystem sicher und routiniert ist, wird zu einem positiven und bereichernden Beratungserlebnis führen. Ganz unabhängig davon, wie das System bezeichnet wird, auf dessen Basis sie analysiert.

Das Colorcircus-Programm bietet für alle nachfolgenden Farbgrundlagen die entsprechenden Beratungsmaterialien.
Bei Fragen können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

4 Jahreszeiten

Am weitesten verbreitet ist die seit den 1960er Jahren in Europa praktizierte Beratung auf Basis der 4 Jahreszeiten, die in den USA entwickelt wurde. Die Übertragung der jeweiligen Farberscheinung der Natur charakterisiert dabei die Farbjahreszeiten:


Frühling: warm, frisch, leuchtend

Sommer: kühl, rauchig, matt

Herbst: warm, erdig, satt

Winter: kühl, klar, intensiv


Wesentliches Merkmal ist die übergeordnete Einteilung nach warmen und kühlen Nuancen.

Die Jahreszeiten-Begriffe werden auch für die entsprechend analysierten Farbtypen verwendet.

Leichte Variationen mit  zusätzlich empfohlenen Einzelfarben aus anderen Farbfamilien verändern die Haupt-Spezifizierung nach warm und kühl nicht.


6 Jahreszeiten

Zusätzlich zu den 4 Jahreszeiten wird das Farbtypenspektrum hier ergänzt um zwei weitere Farbbilder:

Im warmen Spektrum wird die Skala zwischen Frühling und Herbst dazugestellt, im kühlen Bereich entsprechend die Palette zwischen Sommer und Winter. Es sind jeweils die mittleren Farbtöne beider Jahreszeiten, die diese Zwischenspektren bestimmen.


Wesentliches Merkmal ist hier ebenfalls die übergeordnete Unterscheidung nach warmen und kühlen Nunancen.


Als Farbtypenbezeichnung werden die zusätzlichen Begriffe "Frühling-Herbst" und "Sommer-Winter" verwendet.


9 Jahreszeiten

In Erweiterung der vorgenannten Jahreszeiten gibt es hier 3 zusätzliche Jahreszeiten-Kombinationen:


Frühling-Sommer: hell und frisch

Sommer-Herbst: mild und zurückgenommen

Herbst-Winter: dunkel und satt


Diese Kombinationen überschreiten die Differenzierung nach nur warmen und kühlen Nuancen innerhalb eines Farbtypspektrums.


10 Jahreszeiten

Zusätzlich zu den obengenanten 9 Jahreszeiten enthält dieser Beratungsansatz das Spektrum "Winter-Frühling", das durch frische und klare Farben gekennzeichnt ist.


Auch diese Kombination enthält warme und kühle Nuancen innerhalb eines Farbtypspektrums.


4 Jahreszeiten
mit Schwerpunkten

Diese ebenfalls weltweit eingesetzte und ursprünglich aus den USA stammende Farbberatungsbasis differenziert innerhalb der Jahreszeiten-Spektren nach zusätzlichen Schwerpunkten für weitere Unterscheidungsmöglichkeiten. 


Frühling plus: hell, warm oder klar

Sommer plus: hell, kühl oder gedämpft

Herbst plus: gedämpft, warm oder dunkel

Winter plus: dunkel, kühl oder klar



6 Farbqualitäten

Auf dem Vormarsch ist die Analyse auf Basis der Farbqualitäten warm, kühl, hell, dunkel, gedämpft und klar.

Im Unterschied zu der vor allem in "warm" und "kühl" unterteilten Jahreszeiten-Beratung werden hier alle Qualitäten als gleichwertige Eigenschaften behandelt.

Die Bezeichnung des jeweiligen Farbbildes verwendet die Begriffe "Hell" und "Klar" usw.

Jahreszeiten-Bezeichnungen werden nicht eingesetzt.


Farbqualitäten werden auch als "Farbdominanzen" oder "Farbprioritäten" bezeichnet.


6 Farbqualitäten
in Kombinationen

Ergänzend zur Unterscheidung nach den 6 "puren" Farbdominanzen erhöht die Kombination von zwei bis zu drei Farbqualitäten miteinander die Möglichkeiten typgenau differenzierter Ergebnisse und präziser Beratungsempfehlungen.


Dieses durch uns entwickelte Beratungssystem bieten wir als massgeschneiderte und neuartige Fortbildung innerhalb des Programms "Sophisticated Color & Image Consultation"  an.



Individuelle Farbzusammenstellung

Manchmal finden vor allem erfahrene FarbberaterInnen - unabhängig von ihrem Ausgangssystem - in vorgegebenen Standards keine zufriedenstellende Antwort auf den Anspruch an das typgerechte "Werkzeug" für ihre Beratungsgäste. In diesem Fall ist unser Angebot an Freestyle-Einzelfarben eine praxisnahe Möglichkeit, Standards zu modifizieren oder völlig freie Farbspektren zusammen zu stellen.


Alle Grafiken dieser Seite sind entwickelt und Eigentum von Colorcircus. Die Symbole werden innerhalb der Colorcircus-Schulungsmaterialien eingesetzt.
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